Eyjafjallajökull, Schichtvulkan in Rangárþing eystra, Island
Eyjafjallajökull ist ein vergletscherter Stratovulkan in der Gemeinde Rangárþing eystra im Süden Islands, dessen Gipfel 1666 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Der Vulkan besteht aus geschichteten Basaltströmen, die im Laufe der Jahrtausende durch zahlreiche Eruptionen entstanden sind, wobei seine Eiskappe eine Caldera verbirgt.
Der Vulkan entstand vor etwa 800.000 Jahren durch wiederholte Eruptionen, die seine geschichteten Flanken aufbauten. Die Eruption von 2010 schleuderte Asche in die Atmosphäre und führte tagelang zur Sperrung des europäischen Luftraums.
Der Name Eyjafjallajökull bedeutet auf Isländisch ‚Inselberg-Gletscher' und bezieht sich auf seine Lage nahe der Küste, wo er über die umliegenden Ebenen aufragt. Wanderer bemerken oft die Kontraste zwischen Gletschereis, schwarzem Lavagestein und den grünen Tälern, die die Hänge umgeben.
Die Wanderwege beginnen meist im Dorf Skógar und führen durch steiniges Gelände, wobei Wetterbedingungen sich rasch ändern können. Eine geführte Tour bietet Orientierungshilfe und erklärt die geologischen Besonderheiten vor Ort.
Die Gletscherschmelze nach der Eruption erzeugte mächtige Flutwellen, die Brücken und Straßen im Umland wegspülten. Heute sieht man entlang der Küste noch Ablagerungen aus Asche und vulkanischem Material, die das Landschaftsbild verändert haben.
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