Seljalandsfoss, Wasserfall in der Südregion, Island
Seljalandsfoss ist ein Wasserfall im Süden Islands, der von einer 65 Meter (213 Fuß) hohen Klippe herabstürzt, die einst Teil der isländischen Küstenlinie war. Das Wasser des Seljalandsá-Flusses strömt über den Rand und bildet einen schmalen, aber kraftvollen Vorhang, der in ein flaches Becken fällt und die Landschaft ringsum mit feinem Sprühnebel bedeckt.
Die Klippe entstand, als das Meer sich vor tausenden von Jahren zurückzog und die Küstenlinie weiter nach Süden verlagerte. Schmelzwasser vom Eyjafjallajökull-Gletscher formte im Laufe der Zeit die heutige Gestalt des Wasserfalls und grub sich tief in das poröse Vulkangestein ein.
Das isländische Wort Seljalandsfoss verbindet „selja
Der Weg hinter dem Wasserfall wird bei Nässe rutschig, daher sind wasserfeste Kleidung und Schuhe mit guter Haftung empfehlenswert. Die Aussicht vom rückwärtigen Pfad ist am besten bei hellem Tageslicht, wenn die Sonne durch das fallende Wasser scheint.
Bei Sonnenuntergang erscheint manchmal ein doppelter Regenbogen im Sprühnebel, wenn das Licht im richtigen Winkel auf die fallenden Wassertropfen trifft. An klaren Winterabenden lässt sich gelegentlich das Nordlicht hinter dem Wasserfall beobachten, was eine seltene Kombination natürlicher Phänomene ergibt.
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