Katla, Subglazialer Vulkan im Süden Islands
Katla ist ein subglazialer Vulkan unter dem Gletscher Mýrdalsjökull im Süden Islands, der aus Basalt und Rhyolith besteht. Die Caldera erstreckt sich über zehn Kilometer und liegt unter einer dicken Eisschicht, die das vulkanische Gestein verdeckt.
Der Vulkan ist seit etwa 2920 vor Christus aktiv und hat in dieser Zeit mehr als zwanzig große Eruptionen erlebt. Bei der letzten großen Eruption 1918 schmolz das Eis und schuf neue Landflächen an der Südküste Islands.
Der Name stammt von dem alten isländischen Wort für Kessel, was sich auf die Form des vulkanischen Kraters bezieht. Wanderer und Reiseführer verwenden oft diesen Namen, um die runde Vertiefung unter dem Eis zu beschreiben.
Die Gegend ist durch seismische Sensoren und Wassermessstationen überwacht, die Anzeichen von Aktivität unter dem Gletscher erfassen. Reisende können die Region mit ortskundigen Führern besuchen, die über Sicherheitsbedingungen und Zugangswege informiert sind.
Der Vulkan setzt etwa vier Prozent des weltweiten vulkanischen Kohlendioxids frei, selbst wenn er nicht ausbricht. Diese ständige Gasfreisetzung macht ihn zu einer der bedeutendsten natürlichen Kohlendioxidquellen auf der Erde.
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