Dyrhólaeybogen, Natürlicher Bogen und Kap an Südküste, Island
Dyrhólaey ist eine Basaltformation an der südlichen Küste Islands, die sich etwa 120 Meter über das Meer erhebt und einen markanten natürlichen Bogen aufweist. Dieser Durchgang wurde über Jahrtausende hinweg durch die konstante Einwirkung von Ozeanwellen auf das vulkanische Gestein geformt.
Die Formation entstand vor etwa 80.000 Jahren durch untermeerische vulkanische Aktivität, als Island noch formendes Feuerland war. Der Ozean hat seither den Bogen kontinuierlich erweitert und verändert.
Der Name bedeutet auf Isländisch "der Hügel mit dem Loch", was die charakteristische Durchbrechung in der Felsformation widerspiegelt. Besucher können die schwarzen Sandstrände sehen, die sich an der Basis dieser Formationen erstrecken.
Die Anfahrt erfolgt über die Route 218 ab der Ringstraße 1, wobei zwei separate Parkplätze unterschiedliche Ausblicke auf die Formation bieten. Am besten besucht man den Ort bei trockenem Wetter, da die Wanderwege rutschig werden können.
Der Ort schließt in Mai und frühem Juni zum Schutz brütender Seevögel, insbesondere Papageitaucher, die in den Klippen sommerliche Kolonien bilden. Diese Sperrung ermöglicht es den Vögeln, ungestört ihre Nester zu bauen und ihre Jungen großzuziehen.
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