Hlöðufell, Berggipfel in Zentralisland
Hlöðufell ist ein Berg in Zentralisland mit steilen Klippen an mehreren Seiten und einer Gletscherfläche namens sísnævi an seiner Nordseite. Das Gelände bietet verschiedene Ansichten von unterschiedlichen Blickpunkten aus, wobei die etablierte Route durch die Schlucht zum Gipfel führt.
Der Berg entstand während des Pleistozäns durch vulkanische Ausbrüche unter dem Langjökull-Eisschild, der sich damals weiter ausbreitete. Diese Eruptionen schufen eine besondere Form zwischen zusammengesetzten und Tafelbergen.
Der Name des Berges stammt von einem alten isländischen Wort für Wollreste und spiegelt wider, wie die Isländer ihre Landschaft benannten. Solche Namen erzählen heute noch von den Traditionen und dem Alltag der früheren Bewohner.
Der Aufstieg folgt einem etablierten Pfad durch die Schlucht neben der Hütte der Isländischen Tourismusvereinigung bei Hlöðuvellir. Das Gelände ist steil und erfordert gute Fitness und festes Schuhwerk für sichere Schritte.
Der Berg ist ein Tuya-Vulkan, eine seltene Bergform, die nur durch Eruptionen unter Eis entstehen kann. Diese besondere Entstehungsart macht es zu einem geologisch interessanten Ort, der etwa 10 Kilometer südwestlich des Langjökull liegt.
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