Langjökull, Eiskappe in der Südregion, Island
Langjökull ist die zweitgrößte Eiskappe Islands und erstreckt sich über die südlichen und westlichen Regionen mit einer Länge von etwa 50 Kilometern und einer Breite von 20 Kilometern. Die Oberfläche zeigt ein welliges Profil mit Gletscherspalten und Eisfeldern, während darunter zwei vulkanische Systeme und alte Lavafelder liegen.
Das Lavafeld Kjalhraun unter dem Gletscher entstand vor etwa 7800 Jahren durch vulkanische Aktivität. Die Eiskappe begann sich darüber in späteren Jahrhunderten zu bilden und bleibt heute über zwei aktiven vulkanischen Systemen.
Der Name bedeutet auf Isländisch Langes Eis und beschreibt seine Form, die sich durch das westliche Hochland zieht. Besucher sehen heute eine weiße Fläche, die sich zwischen vulkanischen Bergen ausbreitet und von Gletscherspalten durchzogen wird.
Geführte Touren starten vom Húsafell Center oder von Klaki und bieten Aktivitäten wie Schneemobilfahrten und Eishöhlenerkundungen. Das Hochlandgebiet erfordert angemessene Winterausrüstung und wird am besten mit einem erfahrenen lokalen Führer besucht.
Ein künstlich angelegter Eistunnel wurde in die Kappe gegraben und ist der größte seiner Art weltweit. Besucher können im Inneren gehen und die geschichteten Eisschichten betrachten, die sich über Jahrhunderte gebildet haben.
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