Eiríksjökull, Eiskappe und Berg in Borgarbyggð, Island
Eiríksjökull ist ein Eiskappenmassiv in Westisland, das sich über ein großes Gebiet erstreckt und ganz oben etwa 1675 Meter erreicht. Die Formation umfasst eisbedeckte Gipfel, steile Flanken und fließende Eismassen, die sich in einem weiten Umland von vulkanischem Gestein abheben.
Das Gebiet war ursprünglich unter dem Namen Baldjökull bekannt, bis es um 1700 seinen heutigen Namen von der benachbarten Bergformation erhielt. Diese Namensänderung spiegelt wider, wie geografische Bezeichnungen in Island im Laufe der Zeit erneuert wurden.
Der Name stammt von der Sage eines Gesetzlosen namens Eiríkur, der Zuflucht am angrenzenden Berg Eiríksgnípa fand. Diese Geschichte prägt bis heute, wie Einheimische und Besucher die Gegend wahrnehmen.
Der Zugang zum Gebiet erfolgt am besten über organisierte Touren, die von lokalen Stützpunkten aus starten und zu den zugänglicheren westlichen Abschnitten führen. Das Klima ist wechselhaft und die Bedingungen können sich schnell ändern, daher sind warme Kleidung und gutes Schuhwerk notwendig.
Die Struktur besteht aus einer seltenen Kombination von Tuya und Komposivolkan, die sich über 1000 Meter über das umliegende Hallmundarhraun-Lavafeld erhebt. Diese geologische Mischung findet sich an nur wenigen Orten und macht den Berg für Geologen besonders interessant.
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