Hveravellir, Thermalquelle im zentralen Hochland, Island.
Hveravellir ist ein Geothermalgebiet in Islands zentralem Hochland auf etwa 650 Metern Höhe mit mehreren heißen Quellen, deren Temperaturen zwischen 18 und 39 Grad Celsius variieren. Die Quellen sind durch farbige Mineralablagerungen gekennzeichnet, die von siliziumreichen Gewässern entstehen.
Das Gebiet wird in isländischen Sagas aus etwa 900 n.Chr. als wichtiger Ort entlang der alten Kjalvegur-Straße durch die Highlands erwähnt. Diese Route war über Jahrhunderte hinweg eine zentrale Handelsroute und Verbindung für Reisende durch Islands Inneres.
Die Quelle ist mit der Legende des Verbannten Fjalla-Eyvindur aus dem 18. Jahrhundert verknüpft, der sich hier versteckte und dessen zerfallene Hütte Eyvindarkofi noch zu sehen ist. Die Ruinen erinnern an die Geschichten von Menschen, die in dieser abgelegenen Gegend Zuflucht suchten.
Die Anfahrt erfordert einen Allradantrieb, um die unbefestigte F35-Straße zu befahren, die nur während der wärmeren Monate zugänglich ist. Vor Ort gibt es Hütten und Campingplätze für Übernachtungen sowie grundlegende Dienste für Besucher.
Das Wasser hier hat eine der höchsten Siliziumkonzentrationen in Island und erzeugt auffallend farbige Mineralablagerungen rund um die Becken. Diese ungewöhnlich hohe Mineralkonzentration macht jedes Becken optisch verschieden und prägt das Gesamtaussehen des Platzes.
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