Nordost-Grönland-Nationalpark, Nationalpark in Nordost, Grönland
Das Northeast Greenland National Park ist ein Schutzgebiet im Nordosten Grönlands und erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 972.000 Quadratkilometern entlang der arktischen Küste. Das Terrain vereint Gletscher, Fjorde, Gebirgszüge und Tundraflächen in einer nahezu unberührten Polarlandschaft.
Die Ausweisung des Gebiets als Nationalpark erfolgte 1974, um die nordöstlichen Ökosysteme Grönlands vor menschlichen Eingriffen zu schützen. Seitdem hat sich das Areal zu einem Referenzpunkt für die Bewahrung arktischer Natur entwickelt.
Archäologische Fundorte im Schutzgebiet zeigen die alte Lebensweise der Jäger, die in dieser rauen Gegend durch die Jahreszeiten wanderten. Ihre Spuren erzählen von Jagdtechniken und dem Umgang mit einer unwirtlichen Umwelt, die bis heute unverändert geblieben ist.
Ein Besuch erfordert eine Sondergenehmigung der grönländischen Behörden und kann nur über Charterflüge organisiert werden, die an wenigen vorgesehenen Punkten landen. Die Reiseplanung sollte weit im Voraus erfolgen, da die Logistik komplex und von Witterung und Jahreszeit abhängig ist.
Das Schutzgebiet beherbergt die weltweit größte Ansammlung von Moschusochsen, die rund 40 Prozent der globalen Population dieser Art ausmacht. Diese robusten Tiere durchstreifen die Tundra in kleinen Herden und überleben extreme Temperaturen dank ihres dichten Fells.
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