Qikiqtarjuaq, Arktische Küstensiedlung in Nunavut, Kanada
Qikiqtarjuaq ist eine kleine Siedlung auf der Broughton-Insel in der Nähe der Davis-Straße gelegen. Der Ort bietet Schulunterricht bis zur 12. Klasse, medizinische Versorgung durch Pflegepersonal und zwei Lebensmittelgeschäfte für die Bewohner.
Der Ort hieß ursprünglich Broughton Island, bis die Bewohner 1998 entschieden, den traditionellen inuit-Namen Qikiqtarjuaq anzunehmen. Dieser Namenswechsel war ein wichtiger Moment, um die indigene Kultur und Sprache stärker in den Vordergrund zu rücken.
Der Ort ist eng mit der Inuit-Kultur verbunden, und man sieht überall Spuren dieser Lebensweise im Alltag der Menschen. Jagd und traditionelle Handwerkstechniken prägen hier das Leben, und die Bewohner feiern gemeinsam während der dunklen Wintermonate.
Die Tage sind in dieser Region extrem saisonal geprägt, mit Winterdunkelheit und Sommerlicht, weshalb Besucher die richtige Zeit für ihre Aktivitäten planen sollten. Warme Kleidung ist das ganze Jahr über notwendig, da die Temperaturen hier deutlich kälter sind als in südlicheren Gebieten.
Die Region bietet seltene Gelegenheiten, Robben, Narbwale und Grönlandwale zu beobachten, die in diesen nördlichen Gewässern regelmäßig vorkommen. Besucher berichten oft von unvergesslichen Wildtierbeobachtungen während ihrer Zeit in dieser abgelegenen Gegend.
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