Mount Asgard, Berggipfel im Auyuittuq Nationalpark, Kanada
Mount Asgard ist ein Bergpass in dem Auyuittuq-Nationalpark und wird durch zwei zylindrische Granitürme gebildet, die durch einen natürlichen Sattel voneinander getrennt sind. Die Türme ragen etwa 2015 Meter in die Höhe und dominieren die umliegenden Baffin-Berge mit ihren markanten, fast symmetrischen Formen.
Der Berg wurde erstmals 1953 während der Baffin Island Expedition von den Bergsteigern J. Weber, J. Marmet und Hans Röthlisberger am Nordgipfel bezwungen. Diese frühe Erkundung ebnete den Weg für die spätere Nutzung des Ortes als Drehort und machte ihn einem größeren Publikum bekannt.
Der Berg trägt seinen Namen von der nordischen Mythologie, wobei Asgard das himmlische Zuhause der Götter in den alten nordischen Traditionen darstellt. Die Inuit-Bevölkerung der Region hat ihre eigene Verbindung zu diesem markanten Doppelgipfel, der seit Generationen ein Orientierungspunkt in ihrer Landschaft ist.
Die Besteigung erfordert fortgeschrittene Bergsteigererfahrung, spezielle Ausrüstung und sorgfältige Planung angesichts der extremen Wetterbedingungen in der Region. Besucher sollten mit langen Tageslichtstunden im Sommer rechnen, wobei die Anfahrt nur mit speziellen Flügen oder einer längeren Bootsreise möglich ist.
Das Doppeltürme-System wurde weltberühmt, als es 1977 für Aufnahmen des James-Bond-Filmes genutzt wurde, in denen Sprünge von den Türmen gezeigt wurden. Dies half dem Ort, jenseits der Bergsteiger-Community bekannter zu werden.
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