Gunnbjørns Fjeld, Arktischer Gipfel in Sermersooq, Grönland.
Gunnbjørn Fjeld ist ein Bergmassiv in Grönland, das sich 3694 Meter über dem Meeresspiegel erhebt. Der Berg ragt als Nunatak, ein felsiger Gipfel, durch das umgebende Eis hervor und ist damit der höchste Punkt nördlich des Polarkreises.
Der Berg wurde erstmals 1935 von Augustine Courtauld und Jack Longland bestiegen, die damit einen der letzten großen unerreichten Gipfel der nördlichen Hemisphäre eroberten. Die Route erforderte eine Expedition durch eine der abgelegensten Regionen der Erde.
Nordische Entdecker nannten diesen Berg Hvitserk, und sein heutiger Name ehrt Gunnbjorn Ulfsson, den ersten Europäer, der die Küste Grönlands erblickte.
Der Berg kann nur per Hubschrauber oder Flugzeug mit Skiern erreicht werden, die normalerweise von Island aus starten. Die extreme Höhe und das raue Klima erfordern umfangreiche Vorbereitung und spezialisierte Ausrüstung.
Der Name stammt von Gunnbjorn Ulfsson, einem isländischen Entdecker, der als erster Europäer die grönländische Küste erblickte. Die historische Verbindung zwischen Island und Grönland wird durch diese Namensgebung lebendig bewahrt.
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