Kangerlussuaq, Gletscherfjord in Sermersooq, Grönland.
Der Kangerlussuaq ist ein Gletscher-Fjord im Osten Grönlands, der sich über etwa 68 Kilometer erstreckt und an seiner breitesten Stelle etwa 10 Kilometer breit wird. Die Wassertiefen erreichen bis zu 960 Meter, während die umgebenden Bergspitzen etwa 1.600 Meter in den Himmel ragen.
Der Fjord wurde während der Expedition von Georg Carl Amdrup in 1900 kartiert und erhielt seinen Namen, der die Größe dieser beeindruckenden Landschaft widerspiegelt. Diese Erkundung war ein wichtiger Schritt, um die östliche Küste Grönlands besser zu verstehen und in Karten festzuhalten.
Der Name des Fjords bedeutet "großer Fjord" auf Grönländisch und spiegelt wider, wie die lokale Bevölkerung diesen imposanten Wasserweg verstanden hat. Die Küstengegenden zeigen Spuren von Siedlungen, die über Jahrtausende hinweg von Menschen genutzt wurden, die sich an das Leben in dieser rauen Umgebung anpassten.
Der Fjord liegt in einem arktischen Klima mit durchschnittlichen Temperaturen um -11 Grad Celsius das ganze Jahr über, wobei der Juli mit etwa 2 Grad der wärmste Monat ist. Besucher sollten sich auf extreme Kältebedingungen und begrenzte Zugänglichkeit vorbereiten, die hauptsächlich von Wasser- und Gletscherbedingungen abhängt.
Der Kangerlussuaq-Gletscher, der in diesen Fjord mündet, ist der größte an Grönlands Ostküste und wird von einer dramatischen Berglandschaft umrahmt. Diese Eismasse ist ständig in Bewegung und erzeugt Eisberge, die in die Gewässer kalben und das Landschaftsbild kontinuierlich verändern.
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