Station Nord, Forschungsstation im Nordost-Grönland-Nationalpark, Grönland.
Station Nord ist eine Forschungsstation auf einer Halbinsel in Nordostgrönlands Nationalpark mit etwa 35 Gebäuden für verschiedene Zwecke. Die Einrichtung umfasst Laboratorien, Lagerstätten und Unterkünfte für die wissenschaftliche und militärische Besatzung, die dort arbeitet.
Die Station begann 1952 als dänische Wetterstation mit amerikanischer Unterstützung ihre Arbeit. Im Jahr 1975 übernahm das Militär die Kontrolle und veränderte damit ihren operativen Fokus.
Jeden Samstag versammeln sich hier Wissenschaftler und Militärangehörige zu formellen Abendessen, bei denen Krawatten und Röcke getragen werden. Diese regelmäßige Tradition schafft in der Einsamkeit der Arktis einen Raum für menschliche Verbindung und Ritual.
Der Gravel- und Eisbahn kann etwa 300 Tage pro Jahr von Flugzeugen genutzt werden. Dies ermöglicht regelmäßige Versorgung und Personalwechsel trotz der extremen Isolation des Ortes.
Die Station liegt etwa 924 Kilometer vom Nordpol entfernt, was ihre Position an der äußersten Nordgrenze der Erde zeigt. Zwischen Oktober und Februar erleben die Menschen totale Dunkelheit, während der Sommer endloses Tageslicht bringt.
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