Flade Isblink, Eiskappe im Nordost-Grönland-Nationalpark, Grönland.
Flade Isblink ist eine Eiskappe im Nordosten Grönlands mit zwei markanten Eisdomen und einer Dicke von etwa 600 Metern. Die Kappe bedeckt ein Gebiet von ungefähr 8500 Quadratkilometern und zeigt charakteristische Oberflächenmerkmale, die durch Bewegung und Schmelzvorgänge entstanden sind.
Die Eiskappe wurde 1931 bis 1934 vom dänischen Forscher Lauge Koch bei Luftaufnahmen in Ostgrönland entdeckt und benannt. Diese frühen Erkundungen legten den Grundstein für das wissenschaftliche Verständnis der Eisstrukturen in dieser abgelegenen Region.
Die indigenen Gemeinschaften Nordgrönlands passten ihre traditionellen Jagd- und Fischereipraktiken an diese Eisformation an.
Die Station Nord im Nordwesten dient als Hauptzugangspunkt für Wissenschaftler, die die Eiskappe untersuchen. Der Ort ist nur schwer zugänglich und Besuche erfordern in der Regel gründliche Planung und Vorbereitung vor Ort.
Im Jahr 2015 entstand durch den Durchbruch eines unterirdischen Sees eine mitten-förmige Einsenkung auf der Oberfläche. Dieses ungewöhnliche Merkmal zeigt die dynamischen Prozesse unter und auf der Eisoberfläche.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.