Nioghalvfjerdsbrae, Gletscher im Nordost-Grönland-Nationalpark, Grönland.
Nioghalvfjerdsbrae ist ein Gletscher im Nordosten Grönlands und erstreckt sich über riesige Eisflächen, die als Teil des grönländischen Eisschildes fungieren. Das Eis zeigt sichtbare Spalten und Bruchkanten, wo es sich ständig bewegt und in den Fjord kalbt.
Der Gletscher entstand vor Tausenden von Jahren als Teil des kontinentalen Eisschildes während der letzten Eiszeit. Sein Eis speichert ein detailliertes Archiv von Klimaveränderungen über mehrere Jahrhunderte und zeigt, wie sich die Umwelt in der Arktis entwickelt hat.
Forschungsstationen nahe dem Gletscher ermöglichen internationale Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern, die arktische Umgebungen und Gletscherbewegungen untersuchen.
Besuche sind am besten während der wärmeren Monate von Juni bis September möglich, wenn das Wetter stabiler ist und mehr Lichtstunden verfügbar sind. Spezialisierte Touren mit lokalen Führern und angepasstem Equipment sind notwendig, da das Terrain anspruchsvoll ist und die Bedingungen schnell wechseln können.
Der Gletscher setzt kontinuierlich riesige Eisberge frei, die in die umgebenden Gewässer driften und das Marine-Ökosystem sowie die Wasserzirkulation der Region beeinflussen. Diesen Prozess des Kalbens kann man vom Fjord aus beobachten, wo das abbrechende Eis imposante Kratzer und Spalten in seiner Oberfläche zeigt.
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