Kommune Kujalleq, Gemeinde im südlichen Grönland.
Kujalleq ist eine Gemeinde im südlichen Grönland, die sich über ein großes Bergland erstreckt und von tiefen Fjorden entlang der Küste des Labradormeers geprägt ist. Das Gebiet verbindet mehrere Küstensiedlungen miteinander und umfasst unterschiedliche Landschaften vom Meer bis zu den Bergen.
Die Gemeinde entstand 2009 durch den Zusammenschluss von drei früheren Gemeinden, wobei Qaqortoq als Verwaltungszentrum ausgewählt wurde. Diese Zusammenlegung vereinte früher getrennte Siedlungen unter einer einzigen Verwaltung.
Das Wappenschild zeigt einen Schafskopf, der die lokale Schafzucht widerspiegelt, kombiniert mit dem Sonnensymbol der grönländischen Nationalflagge. Diese Symbole erzählen von der Bedeutung der Tierhaltung und der Verbindung zur grönländischen Identität für die Menschen hier.
Die Anreise erfolgt hauptsächlich über den Flughafen Narsarsuaq, ergänzt durch Hubschrauberverbindungen und Schiffsverkehr zwischen den Küstensiedlungen. Besucher sollten auf wechselhaftes Wetter und begrenzte Infrastruktur vorbereitet sein, da dieses Gebiet abgelegen und wenig besiedelt ist.
Das Qinngua-Tal beherbergt die einzige natürliche Waldformation Grönlands, die sich in der Nähe des Sees Tasersuaq befindet. Dieses seltene Ökosystem ist weltweit bemerkenswert, da Wälder in Grönland normalerweise nicht natürlich vorkommen.
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