Grönländisches Nationalmuseum und -archiv, Nationalmuseum in Nuuk, Grönland.
Das Greenland National Museum ist das Nationalmuseum Grönlands und befindet sich in einem historischen Gebäudekomplex am Hafen von Nuuk, der Hauptstadt des Landes. Die Sammlung umfasst archäologische Funde, traditionelle Kleidung, Werkzeuge und Alltagsgegenstände, die das Leben der Menschen in der Arktis über einen sehr langen Zeitraum dokumentieren.
Das Museum wurde 1966 in einem Gebäude eröffnet, das 1747 als Missionshaus errichtet worden war und zu den ältesten noch erhaltenen Bauten Nuuks gehört. Im Laufe der Zeit wurden Objekte, die sich in Sammlungen in Dänemark und anderen Ländern befanden, nach Grönland zurückgebracht und bildeten so den Kern der heutigen Sammlung.
Das Museum befindet sich in einem der ältesten Gebäude von Nuuk, was dem Besuch ein besonderes Gewicht verleiht. Die Ausstellungen zeigen, wie grönländische Gemeinschaften über Jahrhunderte mit dem Meer und dem Eis gelebt haben, und machen diese Lebensweise auch für Außenstehende greifbar.
Das Museum liegt fußläufig vom Zentrum Nuuks entfernt, und der Weg dorthin führt am Hafen entlang, was die Orientierung erleichtert. Im Sommer sind die Öffnungszeiten länger als im Winter, daher lohnt es sich, vor dem Besuch zu prüfen, ob das Museum geöffnet ist.
Zu den bemerkenswertesten Objekten der Sammlung gehört das Pearyland-Umiaq, ein Fellboot aus dem 15. Jahrhundert, das als eines der ältesten bekannten erhaltenen Exemplare dieser Bootsart gilt. Im selben Museum befinden sich auch Mumien aus dem 15. Jahrhundert, die durch die Kältebedingungen der Arktis so gut erhalten geblieben sind, dass Kleidung und Körper noch deutlich zu erkennen sind.
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