Coca, Mittelalterliche Burg und Gemeinde in der Provinz Segovia, Spanien
Coca ist eine Gemeinde in der Provinz Segovia, bekannt für ihre mittelalterliche Burganlage mit Mauern aus roten Backsteinen im Mudéjar-Stil und verschiedenen Türmen. Das Dorf liegt auf etwa 785 Metern Höhe und bewahrt neben der Burg auch eine Pfarrkirche und historische Ortskerne.
Der Ort geht auf die römische Siedlung Cauca zurück, die 151 vor Christus gegründet wurde und später Kaiser Theodosius I. im Jahr 347 hervorbrachte. Das Schloss entstand erst viel später im 15. Jahrhundert als wichtige Festung der Region.
Die Kirche Santa María la Mayor prägt das Dorfbild mit ihrer schlichten Architektur und beherbergt kunstvolle Grabmäler der Familie Fonseca, die das Schloss erbaut hat. Der Ort ist eng mit dieser Familie verbunden, deren Einfluss sich in den Bauwerken widerspiegelt.
Das Dorf liegt etwa 50 Kilometer nordwestlich von Segovia und ist über regionale Verbindungen erreichbar. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Wege zum Schloss und durch die Altstadt unebenedeterminiert sind.
Im Dorf haben sich Überreste der mittelalterlichen Stadtmauer aus dem 12. Jahrhundert erhalten, die noch heute sichtbar sind. Daneben finden sich römische Strukturen wie Wohnhäuser und Wassersysteme aus der antiken Zeit, die zeigen, wie lange dieser Ort besiedelt ist.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.