Cumbre Vieja, Stratovulkan auf La Palma, Spanien
Cumbre Vieja ist ein Vulkankamm im Süden der Insel La Palma, der sich über mehr als 25 Kilometer erstreckt und dabei zahlreiche Krater und Lavakegel aufweist. Der Kamm bildet die geologische Hauptstruktur des südlichen Inselteils und prägt durch seine dunklen Gesteinsfelder und bewachsenen Hänge das Landschaftsbild dieser Region.
Der Vulkan brach erstmals dokumentiert im 15. Jahrhundert aus und zeigte danach mehrfach Aktivität. Nach Jahrzehnten der Ruhe öffneten sich 2021 neue Schlote, die drei Monate lang aktiv blieben und große Teile der westlichen Küste veränderten.
Die Gemeinden von La Palma pflegen enge Verbindungen zum Vulkan durch traditionelle Feste und Bildungsprogramme über vulkanische Aktivität.
Mehrere Wanderwege führen zu verschiedenen Aussichtspunkten entlang des Kammes, wobei festes Schuhwerk wegen der unebenen Lavaflächen notwendig ist. Wind und wechselnde Sichtverhältnisse können den Aufstieg erschweren, daher lohnt es sich, die örtliche Wettervorhersage zu beachten.
Die jüngsten Lavaströme schufen beim Eintritt ins Meer neue Küstenabschnitte, die noch keine Vegetation tragen und die ursprüngliche Gestalt erkalteter Lava zeigen. Manche Bereiche bleiben wegen anhaltender Nachbeben und Gasaustritten für Besucher gesperrt, was die andauernde geologische Aktivität verdeutlicht.
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