Sierra de Gredos, Gebirgskette in Zentralspanien
Die Sierra de Gredos ist ein Gebirgszug aus Granit in Zentralspanien, dessen höchster Punkt auf 2.592 Meter steigt. Die Kette erstreckt sich über fünf Provinzen und bildet eine natürliche Grenze zwischen dem nördlichen und südlichen Kastilien.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts richtete die spanische Krone hier ein Jagdgebiet ein, das später unter Schutz gestellt wurde. Der Status als Regionalpark schützt heute die Tier- und Pflanzenwelt der Bergregion.
Der Name leitet sich vom lateinischen Wort für Stufen ab, weil die Hänge wie Treppen aufsteigen. Hirten nutzen noch heute die alten Wege zwischen den Sommerweiden, die seit Jahrhunderten bestehen.
Mehrere Informationszentren wie das Park House Pinos Cimeros und El Risquillo bieten Karten und Hinweise zu Wanderwegen. Die Zentren geben auch Tipps zur Tierbeobachtung in den verschiedenen Höhenlagen des Gebirges.
Über 230 Wirbeltierarten und 1.400 Pflanzenarten leben in diesem Gebirge, darunter 14 Pflanzenarten, die nirgendwo sonst vorkommen. Manche dieser Pflanzen wachsen nur auf den höchsten Gipfeln zwischen den Granitblöcken.
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