Hermitage of San Román de Moroso, Mittelalterliche Einsiedeleikirche in Arenas de Iguña, Spanien
Die Hermitage San Román de Moroso ist eine kleine Kapelle mit einem horseshoe-förmigen Eingangsportal und einer Apsis mit rechteckiger Form. Das Innere zeigt ein einzelnes Schiff mit Tonnengewölbe und steinerne Verzierungen, die die Wände der Apsis schmücken.
Die Kapelle entstand in der Zeit der christlichen Rückeroberung Nordspaniens im 10. Jahrhundert, erbaut von Gläubigen, die aus dem islamisch beherrschten Süden in den Norden zogen. Eine schriftliche Erwähnung erscheint erstmals 1119, als eine königliche Urkunde die Übereignung an ein Kloster dokumentierte.
Die Kirche trägt den Namen des heiligen Román und zeigt architektonische Merkmale aus der Zeit der christlichen Rückeroberung in Nordspanien. Besucher können an den Wänden die typischen steinernen Verzierungen dieser Epoche sehen, die von Handwerkern geschaffen wurden, die aus dem Süden kamen.
Die Hermitage liegt zwischen den Dörfern Arenas de Iguña und Bostronizo in einer ländlichen Landschaft, erreichbar über die lokalen Straßen in der Region. Besucher sollten sich bewusst sein, dass die Kirche zwar zugänglich ist, aber in einem ruhigen, abgelegenen Gebiet liegt, daher ist es ratsam, vorher lokale Informationen einzuholen.
Bei Renovierungsarbeiten zwischen 1959 und 1961 entdeckten Archäologen um die Kapelle herum eine mittelalterliche Nekropolis mit verschiedenen Arten von Bestattungen. Diese Funde zeigen, dass der Ort über mehrere Generationen hinweg als Begräbnisplatz für die Gemeinde genutzt wurde.
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