Sierra de Orihuela, Gebirgskette in der Region Murcia und der Valencianischen Gemeinschaft, Spanien
Die Sierra de Orihuela ist eine Gebirgskette in der Region Murcia und der Valencianischen Gemeinschaft in Spanien. Sie erstreckt sich von Ost nach West und ihr höchster Punkt, die Peña de Orihuela, auch Leja Millamón genannt, liegt auf über 630 Metern.
Das Gebirge beherbergt seit der Altsteinzeit menschliche Spuren, darunter Felszeichnungen und Steinwerkzeuge in der Umgebung von Cabezo Malnombre. Im 19. Jahrhundert spielte es eine wichtige wirtschaftliche Rolle, als Eisen, Kupfer und kurzzeitig auch Zinnober abgebaut wurden.
Die Sierra de Orihuela trägt ihren Namen nach der Stadt Orihuela, die direkt an ihrem Fuß liegt. Von vielen Punkten der Stadt aus sieht man die Felswände deutlich, was das Gebirge zu einem festen Teil des Stadtbildes macht.
Das Gebirge ist von der Stadt Orihuela aus oder von umliegenden Ortschaften wie La Aparecida zu Fuß zugänglich, wobei einige Wege steil sind und gutes Schuhwerk erfordern. Im Sommer sind die Temperaturen sehr hoch und Wasser ist kaum zu finden, daher empfiehlt sich ein Besuch im Frühjahr oder Herbst.
An den Hängen der Sierra de Orihuela gedeihen einige Pflanzenarten, die weltweit nur hier vorkommen, darunter seltene Arten, die in Felsspalten und auf Klippen wachsen. Das Gebirge gehört dem Karstsystem an, was bedeutet, dass das Wasser im Laufe der Jahrtausende Höhlen und Hohlräume in den Kalkstein gegraben hat, darunter die Cueva del Calor, die vom alten Schloss bis zum Hang hinunterreicht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.