Homeopathic Institute and Hospital of San José, Denkmal in Spanien
Das Homöopathische Institut und Krankenhaus San José ist ein Gebäude in Madrid-Chamberí, das sich durch eine charakteristische U-Form mit Zentralgarten und einer zweigeschossigen Holz- und Glaskonstruktion an der Hauptfassade auszeichnet. Die neugotische Architektur mit massiven Mauern und Details in Stein und Holz umfasst mehrere Flügel mit Patientensälen und wird heute hauptsächlich für Unterricht und Forschung zur Homöopathie genutzt.
Das Gebäude wurde zwischen 1874 und 1878 von Architekt José Segundo de Lema entworfen und war das erste Homöopathische Krankenhaus in Spanien. Während des Spanischen Bürgerkriegs ab 1936 wurde es zu einem Notfallzentrum umgewandelt, kehrte danach zur medizinischen Versorgung zurück, wurde aber ab den 1970er Jahren zunehmend vernachlässigt und 1980 geschlossen.
Der Zugang zum Gelände ist möglich, doch Besuche sollten im Voraus geplant werden, da die Nutzung des Gebäudes eingeschränkt ist und es sich derzeit teilweise um ein privates Bildungsgelände handelt. Das Gebäude liegt an der Straße Eloy Gonzalo in Chamberí und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, wobei der schönen Gartenbereich bei gutem Wetter erkundet werden kann.
Der Gründer José Núñez Pernía wurde ursprünglich im Garten des Krankenhauses neben einer Statue des Heiligen Josef begraben, doch seine Überreste wurden 1994 in eine Kapelle im Gebäude überführt. Diese ungewöhnliche Ruhestätte unterstreicht die tiefe Bindung zwischen dem Gründer und seiner medizinischen Mission.
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