Puente de Róntegui, Straßenbrücke in Erandio, Spanien.
Die Brücke von Róntegui ist eine Straßenüberführung über den Fluss Nervión, die die Gemeinden Erandio und Barakaldo in Nordspanien verbindet. Sie verfügt über acht Fahrspuren und wurde mit einer erheblichen Höhe über dem Wasser gebaut, um eine bestimmte Durchfahrt zu ermöglichen.
Der Ingenieur José Antonio Torroja entwarf und baute die Brücke zwischen 1977 und 1979, obwohl ihre offizielle Einweihung erst im Mai 1983 stattfand. Der Zeitpunkt der Eröffnung war geprägt von technischen Überprüfungen und regionalen Verwaltungsverfahren.
Die Brücke trägt zwei Namen: Puente de Róntegui auf Spanisch und Arrontegi Zubia auf Baskisch, was die zweisprachige Identität der Region widerspiegelt. Diese sprachliche Dualität ist überall in der Gegend sichtbar und zeigt das kulturelle Erbe des Baskenlandes.
Die Brücke ist während der Hauptverkehrszeiten stark frequentiert und wird täglich von Zehntausenden von Fahrzeugen genutzt. Besucher sollten mit Staus rechnen, besonders am frühen Morgen und Feierabend, wenn sie die Brücke zu Fuß oder mit dem Auto überqueren möchten.
Die Brücke wurde mit einer Höhe entworfen, die ursprünglich die Schifffahrt für große Schiffe von den Euskalduna-Werften ermöglichen sollte. Später stellte sich heraus, dass diese Höhe größer war als tatsächlich notwendig, was zeigt, wie konservativ die ursprüngliche Planung war.
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