Cova de les Toixoneres, Höhle in Spanien
Die Cova de les Toixoneres ist eine natürliche Höhle in Moià, die durch Wasser in den Felsen gegraben wurde. Sie liegt auf einer erhöhten Terrasse nahe einem Fluss und ist durch ein Metallgitter geschützt, da die Innenseite keine gebauten Strukturen hat.
Die Ausgrabungen begannen 1954 unter der Leitung von Oller und Serra Ràfols, mit weiteren Arbeiten 1956 durch Villalta und Fusté. Die Funde zeigen Besiedlung aus der Mittelpaläolithikum vor etwa 50.000 Jahren, als Neandertaler und Megafauna wie Bären und Hyänen hier lebten.
Der Name der Höhle verweist auf die Bewohner von damals. Der Ort zeigt heute, wie alte Menschen hier lebten und jagten, was man an den ausgegrabenen Werkzeugen und Tierknochen sehen kann.
Der Zugang ist begrenzt und erfordert normalerweise einen Führer, da laufende Ausgrabungen geschützt werden. Besucher finden die Höhle etwa 150 Meter von der benachbarten Cova del Toll entfernt, auf einem sanften Hang gelegen.
Jüngste Ausgrabungen im Sommer 2008 fanden erstmals Überreste von Maulwürfen, ein unerwarteter Fund an diesem Ort. Die Schichten im Boden erzählen Geschichten verschiedener Perioden der Besiedlung und enthalten auch Keramik aus der Bronzezeit, die zeigt, dass der Ort lange nach der Steinzeit noch genutzt wurde.
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