Viviendas en la M-30, Wohnkomplex an der M-30 Autobahn, Madrid, Spanien
Viviendas en la M-30 ist ein Wohnkomplex in Madrid, der sich mit einer geschwungenen, halbkreisförmigen Fassade entlang der Stadtautobahn M-30 erstreckt. Die Außenhülle ist mit kleinen perforierten Keramikfliesen bedeckt, während die Wohneinheiten im Inneren als versetzte Maisonetten über interne Flure erschlossen sind.
Das Projekt wurde zwischen 1986 und 1989 vom Architekten Francisco Javier Sáenz de Oíza entworfen und gebaut. Es entstand im Rahmen eines städtischen Plans, Bewohner informeller Siedlungen in regulären Wohnungen anzusiedeln.
Der Gebäudekomplex erinnert daran, dass Madrid in den 1980er Jahren aktiv nach Lösungen für den sozialen Wohnungsbau gesucht hat. Die geschwungene Form und die Keramikfassade machen ihn zu einem erkennbaren Beispiel dieser Epoche im Stadtbild.
Der Komplex ist von der M-30 aus gut sichtbar und kann bequem vom Straßenrand oder von einem nahegelegenen Gehweg aus betrachtet werden. Da es sich um ein privates Wohngebäude handelt, ist der Zugang auf die Außenansicht beschränkt.
Die Keramikfliesen an der Fassade sind perforiert, was Licht und Luft durchlässt und gleichzeitig die Bewohner vor dem Lärm der Autobahn schützt. Diese Lösung erlaubt es, eine technische Notwendigkeit mit einem gleichmäßigen, unverwechselbaren Erscheinungsbild zu verbinden.
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