Bonanza, Spain, Maritimes Festival in Sanlúcar de Barrameda, Spanien
Bonanza ist ein kleines Hafenviertel in Sanlúcar de Barrameda an der Südküste Spaniens, wo der Fluss Guadalquivir in den Atlantik mündet. Das Gebiet ist vor allem für seine Fischer und seine langen Anlegeplätze bekannt, die das tägliche Leben dort prägen.
Bonanza war einst einer der wichtigsten Ausgangspunkte für Entdeckungsreisen in die Neue Welt im 15. und 16. Jahrhundert, als spanische Schiffe von hier aus in See stachen. Diese frühere Bedeutung spiegelt sich noch heute in der Bauweise und in einigen lokalen Gebäuden wider.
In Bonanza nehmen viele der ansässigen Fischer noch heute an den Festen teil und bringen ihre Boote in die Nähe des Ufers, sodass Besucher sie aus nächster Nähe betrachten können. Der Geruch von gegrilltem Fisch und das Geräusch lokaler Musik gehören zu dem, was man dort wahrnimmt.
Der Hafen liegt am nördlichen Rand von Sanlúcar de Barrameda und ist zu Fuß vom Stadtzentrum aus erreichbar, obwohl der Weg einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Früh morgens herrscht am meisten Betrieb, wenn die Fischer zurückkehren.
Direkt gegenüber des Hafens liegt der Nationalpark Doñana, einer der größten Feuchtgebiete Europas, der von Bonanza aus gut zu sehen ist. Bei Ebbe ziehen regelmäßig Flamingos und andere Watvögel an den gegenüberliegenden Ufern entlang.
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