Malasaña, Alternatives Viertel nördlich der Gran Via in Madrid, Spanien
Malasaña ist eine Wohnviertel nördlich der Gran Vía mit Straßen voller unabhängiger Boutiquen, Vintage-Läden, Plattengeschäfte und traditionelle Tavernen zwischen 19. Jahrhundert Mietshäusern. Die Gebäude und die gemischten Nutzungen schaffen ein informelles und intimes Straßenleben, das sich über mehrere Blöcke erstreckt.
Das Viertel verdankt seinen Namen Manuela Malasaña, einer jungen Schneiderin, die während des Aufstandes gegen französische Truppen am 2. Mai 1808 starb. Dieses Ereignis prägt bis heute die Identität des Viertels und seinen Namen.
Der Platz Plaza del Dos de Mayo ist heute ein Treffpunkt, wo junge Menschen sich treffen und die Energie der 1980er Jahre noch in den Bars und Cafés spürbar ist. Die Gegend hat bis heute ihre Rolle als Ort der Selbstentfaltung und des künstlerischen Ausdrucks bewahrt.
Das Viertel ist über vier Metrostationen erreichbar: Noviciado, Tribunal, Gran Vía und San Bernardo, was eine einfache Ankunft von überall in Madrid ermöglicht. Die kompakte Größe des Bezirks macht ihn ideal zum Erkunden zu Fuß, ohne sich verfahren zu müssen.
Die Kirche San Antonio de los Alemanes verbirgt aufwendige Deckenfresko in einer elliptischen Struktur, ein seltenes Beispiel für architektonische Experimente des 17. Jahrhunderts. Dieses verborgene Kunstwerk zeigt eine andere Seite des Viertels, die über die modernen Geschäfte und Bars hinausgeht.
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