Ermita de la Virgen de Sieteiglesias, Religiöse Einsiedelei in Matapozuelos, Spanien.
Die Ermita de la Virgen de Sieteiglesias ist ein Heiligtum zwischen zwei Flüssen mit Mauerwerkswänden und drei Kirchenschiffe unter flachen Decken. Das Gebäude wird von einem kleinen Wohnhaus mit Küche und zwei Räumen ergänzt, das derzeit leersteht.
Der heilige Turibius von Astorga gründete das Heiligtum im 4. Jahrhundert als eremitische Gemeinschaft mit sechs Mönchen. Jeder Mönch lebte in seiner eigenen Zelle, was die frühe Struktur dieses geistlichen Ortes prägte.
Das Heiligtum ist mit Festen verbunden, die Gläubige an Ostern und im September zusammenbringen, wobei traditionelle Musik und Tänze Teil der Feierlichkeiten sind. Prozessionen und Gebete prägen diese Tage im Kirchenjahr und zeigen die Rolle, die dieses Ort für die Gemeinschaft spielt.
Das Heiligtum liegt in einer ländlichen Umgebung zwischen zwei Flüssen, daher sollte man auf Feldwege und Naturgelände vorbereitet sein. Besucher sollten vor ihrer Ankunft prüfen, ob spezielle Bedingungen für den Zutritt gelten, besonders wenn der Ort nicht bewohnt ist.
Bei den Festlichkeiten stellen Dorfbewohner menschliche Pyramiden auf, um Taschentücher auf die Krone der Jungfrau zu legen. Diese Gesten werden später von der Veranda des Wohnhauses aus zurückgegeben, was eine jahrhundertealte Tradition fortführt.
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