Ermita de Sant Sebastià, Historische Einsiedelei in Vic, Spanien.
Die Ermita de Sant Sebastià ist eine kleine Kapelle in den Hügeln bei Vic, die sich auf etwa 770 Metern Höhe befindet. Das Gebäude hat ein einfaches Design mit einem einzelnen Schiff und einem quadratischen Glockenturm mit vier halbkreisförmigen Bogenfenstern.
Die Kapelle wurde im 16. Jahrhundert während eines Pestausbruchs erbaut und erhielt später große Bedeutung. Im Jahr 1705 unterzeichneten lokale Anführer dort ein Militärbündnis gegen die Herrschaft von Philipp V.
Die Stätte beherbergt jährliche Gedenkfeiern des Vigatanos-Pakts, einschließlich der Flammenzeremonie am 7. Mai und traditioneller Gemeinschaftstreffen.
Der Ort ist über markierte Wanderwege erreichbar, wobei ein 2014 neu gepflasterter Pfad den Zugang vereinfacht hat. Die Kapelle liegt auf einer erhöhten Position und bietet Wanderern eine gute Orientierungspunkt in der Landschaft.
Von der Kapelle aus kann man über weite Landschaften blicken, die sich vom Montseny bis zu den Pyrenäen erstrecken. Diese Aussicht macht den Ort zu einem wertvollen Punkt, um die natürliche Vielfalt der Region zu verstehen.
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