Ermita de Sant Gil, Einsiedlerkirche in Queralbs, Spanien.
Die Ermita de Sant Gil ist eine Kapelle in den Bergen von Queralbs auf etwa 1955 Metern Höhe mit drei runden Fenstern in der Fassade. Das kleine Gebäude zeigt religiöse Symbole auf seinen Fensterrahmen und dient noch immer als aktive Kultstätte für Pilger und Besucher.
Das Gebäude wurde 1615 erbaut an einem Ort, wo der heilige Aegidius nach überlieferten Berichten um 700 n. Chr. Zeit in dem Tal verbrachte. Die Struktur wurde später durch Material aus einer älteren Kirche ergänzt und erhielt während einer Restaurierung 1999 zusätzliche architektonische Elemente.
Die Kapelle trägt den Namen des heiligen Aegidius und war lange Zeit ein Ort persönlicher Verehrung für die Gemeinschaft. Besucher finden hier heute noch handschriftliche Widmungen und kleine Votivgaben, die zeigen, wie Menschen ihre Gebete und Dankbarkeit ausdrückten.
Um die Kapelle zu erreichen, müssen Besucher steile Bergwege folgen, die Trittsicherheit und gutes Schuhwerk erfordern. Es ist sinnvoll, früh zu gehen und ausreichend Wasser mitzunehmen, da der Ort abgelegen und ohne Annehmlichkeiten ist.
Während der Renovierung 1999 wurden Komponenten aus dem früheren Heiligtum von Nuria in die Kapelle integriert, darunter eine gewölbte Tür und ein Geländer. Diese Überreste verbinden die gegenwärtige Kapelle direkt mit einem älteren religiösen Gebäude, das an anderer Stelle gestanden hatte.
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