Ermita de Santa Magdalena, Romanische Einsiedelei in Terrades, Spanien
Die Ermita de Santa Magdalena ist eine kleine romanische Kapelle in Terrades mit einem einzigen Schiff und einer Spitzwolbe, die von einer halbkreisformigen Apsis bekront wird. Ein Glockendachreiter mit einem abgerundeten Bogen sitzt oben auf dem Dach und ist aus groben Steinen gebaut.
Das Bauwerk war ursprunglich im 14. Jahrhundert als Santa Maria del Codo bekannt, wurde aber nach 1438 grundlegend umgebaut. Die Rekonstruktion bewahrte romanische Elemente, die noch heute in den Mauern und der Grundform erkennbar sind.
Die Kapelle wird an jedem Sonntag nach dem 22. Juli mit traditionellen Liedern gefeiert, die der Komponist Montserrat Vayreda i Trullol geschrieben hat. Die Musik ist ein wichtiger Teil des lokalen Lebens und zieht Besucher an, die diese alte Tradition erleben möchten.
Die Ermita liegt auf 570 Metern Hohe und ist uber einen markierten Wanderweg vom Santuari de la Salut erreichbar. Der Weg ist gut ausgeschildert und bietet unterwegs schoene Aussichten auf die umliegende Landschaft.
Innen verlaufen kontinuierliche Steinbanke entlang der Wande bis zur Apsis, wo sie auf der gleichen Hohe wie der Fussboden enden. Die Fenster sind lang und rechteckig, lassen aber natuerliches Licht in einem sanften Muster eindringen.
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