Yacimiento de La Caridad, Archäologische Stätte in Caminreal, Spanien.
Yacimiento de La Caridad ist eine archäologische Stätte auf einer erhöhten Ebene nahe des Flusses Jiloca, auf der die Überreste einer antiken Siedlung sichtbar sind. Die Ausgrabungen haben quadratische Häuser freigelegt, die um zentrale Innenhöfe angeordnet sind und die architektonischen Merkmale ihrer Zeit bewahrt haben.
Die Siedlung entstand in der späteren Eisenzeit und entwickelte sich zu einem bedeutenden keltiberischen Zentrum, bevor sie im Zusammenhang mit militärischen Konflikten zerstört wurde. Diese Zerstörung markierte das Ende dieser Gemeinschaft und ihrer Lebensweise vor etwa 2000 Jahren.
Die ausgegrabenen Häuser zeigen eine Vermischung von römischen und keltiberischen Baustilen, was die kulturelle Verschmelzung dieser Zeit widerspiegelt. In den Wohnräumen erkennt man noch heute die Spuren eines Lebens, das zwei Welten miteinander verband.
Ein Interpretationszentrum in Caminreal bietet detaillierte Informationen über das Leben in dieser Region während der Antike. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da die Stätte auf erhöhtem Gelände liegt und ein Spaziergang über das Gelände erforderlich ist.
In einem gut erhaltenen Hausraum ist eine Iberer-Inschrift auf einem römischen Mosaik aus weißen Kalkstein-Tesserae eingemeißelt, was die kulturelle Vermischung offenbart. Diese Kombination ist selten und zeigt, wie zwei Bevölkerungsgruppen nebeneinander lebten und ihre Schriften vermischten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.