Casa-palacio de Ricardo Augustín, Madrid, Eklektische Residenz im Palacio-Viertel, Madrid, Spanien
Das Casa-palacio de Ricardo Augustín ist ein fünfgeschossiges Gebäude an der Plaza de Ramales 1, das sich durch einen zentralen Turm und symmetrische Balkone auszeichnet. Die Struktur erstreckt sich über die Straßen Vergara und Amnistía und bietet von den oberen Ebenen Ausblicke auf das Zentrum Madrids.
Der Bau begann 1922 unter der Leitung von Architekt Cayo Redón Tapiz und wurde vom Bankier und Immobilienentwickler Ricardo Augustín in Auftrag gegeben. Das Projekt folgte einem persönlichen Schicksalsschlag und spiegelt die Bautradition der wohlhabenden Madrider Gesellschaft dieser Zeit wider.
Das Gebäude zeigt Wandmalereien des Künstlers Agustín Espí Carbonell in den oberen Geschossen mit dekorativen Elementen, die das spanische Design des frühen 20. Jahrhunderts widerspiegeln. Diese Details prägen das Erscheinungsbild und erzählen von den Vorlieben seiner Zeit.
Das Gebäude befindet sich in einem zentralen Bereich Madrids, daher ist es leicht über die angrenzenden Straßen zugänglich. Die oberen Geschosse bieten gute Ausblicke, wenn man die Umgebung vom Platz aus betrachtet.
An der Ecke der Calle Vergara befindet sich eine kleine Kapelle mit einer Marienstatue, die als eines der letzten erhaltenen Andachtshäuschen ihrer Art in Madrid steht. Dieses Merkmal zeigt, wie religiöse Traditionen in der städtischen Architektur des frühen 20. Jahrhunderts verankert waren.
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