Mare de Déu de Gràcia, Mittelalterliche Einsiedelei in Vila-real, Spanien.
Mare de Déu de Gràcia ist eine mittelalterliche Eremitage in Vila-real mit einem rechteckigen Kirchenschiff, Rippenwölbung und einem Hochaltar. Das Steinportal trägt einen halbkreisförmigen Bogen und öffnet sich zu einem heiligen Raum, der über Jahrhunderte hinweg erhalten geblieben ist.
Die Eremitage wurde 1577 erbaut, doch Einsiedler sind in dieser Gegend bereits seit dem späten 14. Jahrhundert belegt. Das Gebäude entstand in einer Zeit, als die Verehrung an heiligen Orten in der Region wuchs und solche Rückzugsplätze für Gläubige an Bedeutung gewannen.
Der Hauptaltar zeigt die Schutzheilige, begleitet von geschnitzten Figuren des heiligen Jakob, des heiligen Pascal und der heiligen Elisabeth, die von Pedro Gil geschaffen wurden. Diese Schnitzereien prägen das Innere des Ortes und spiegeln die religiöse Verehrung wider, die hier über Jahrhunderte hinweg gepflegt wurde.
Der Ort ist über das Naturgebiet Termet zugänglich, das mit einem botanischen Garten entlang des Flusses Mijares verbunden ist. Besucher sollten bequemes Schuhwerk tragen und auf die natürlichen Wege in der Umgebung vorbereitet sein, um die komplette Erfahrung genießen zu können.
Unter der Vorhalle befindet sich eine kleine Kapelle namens Coveta mit Barockverzierungen, die mit einer unterirdischen Höhle verbunden ist. Diese Höhle stammt aus dem Bürgerkrieg und erstreckt sich bis zur Calle Cueva Santa, was dem Ort eine verborgene historische Schicht verleiht.
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