Fibonacci Sequence 1–55, Lichtskulptur an Industrieschornstein im IX Bezirk, Turku, Finnland.
Die Fibonacci-Sequenz 1-55 ist eine Lichtinstallation aus Neonzahlen an einem Fabrikschlot in Turku. Die rötlich-orangefarbenen Zahlen erstrecken sich etwa 35 Meter in die Höhe auf einem 100 Meter hohen Schornstein und zeigen die mathematische Folge, bei der jede Zahl die Summe der zwei vorherigen ist.
Die Installation wurde 1994 von dem italienischen Künstler Mario Merz geschaffen und war das erste Werk des Kunstprojekts Turku - Europäische Skulpturenstadt. Das Projekt sollte die Stadt durch zeitgenössische Kunstwerke internationaler Künstler neu prägen und verwandeln.
Die Zahlenfolge zeigt ein mathematisches Konzept, das Menschen als natürlich schön empfinden, da jede Zahl die Summe der beiden vorherigen ist. Dieses Prinzip findet sich überall in der Natur wieder und fasziniert Besucher, die die Installation betrachten.
Die Installation leuchtet das ganze Jahr über, da die Energieversorger Turku Energia die Stromkosten trägt. Die beste Sicht hat man in der Dämmerung oder nachts, wenn die roten Neonzahlen gegen den dunklen Himmel besonders deutlich werden.
Die Installation ist eines der größten öffentlichen Werke des italienischen Künstlers Mario Merz und zeigt seine charakteristische Arbeitsweise mit gefundenen und industriellen Materialien. Das Werk verbindet Wissenschaft und Kunst auf unerwartete Weise, indem es eine abstrakte mathematische Idee in lebendiges, leuchtend rotes Licht verwandelt.
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