Pappilanmäki, Hügel in Finnland
Pappilanmäki ist ein Hügel in Eura, Finnland, unter dem sich ein Gräberfeld aus der Eisenzeit und Wikingerzeit befindet. Die archäologische Stätte erstreckt sich über die sanfte Erhebung, wo Grabmale und Artefakte unter der Grasdecke verborgen liegen.
Pappilanmäki war vom Eisenzeitalter bis zur Wikingerzeit ein bevorzugter Bestattungsplatz für lokale Gemeinschaften. Im 19. Jahrhundert wurde eine Pfarrersiedlung auf dem Hügel errichtet, wobei Bauarbeiter antike Objekte freilegten, darunter ein reich verziertes Schwert aus dem 13. Jahrhundert.
Pappilanmäki trägt seinen Namen von der Pfarrersiedlung, die hier im 19. Jahrhundert erbaut wurde. Der Hügel und die umgebenden Gebäude bilden zusammen einen Ort, an dem die lokale Geschichte noch in der Landschaft lesbar ist.
Der Hügel ist von Grasland und Bäumen bedeckt und kann zu Fuß erkundet werden, wobei der Zugang recht einfach ist. Es ist wichtig zu wissen, dass das Gelände teilweise bewohnt ist und Gräber unter der Oberfläche liegen, daher ist es sinnvoll, auf markierten Wegen zu bleiben.
Bei Ausgrabungen unter dem Pfarrhaus wurde ein prächtig verziertes Schwert aus dem 13. Jahrhundert mit Silber- und Goldmustern entdeckt, das auf Handelsverbindungen zu fernen Regionen hindeutet. Dieses seltene Stück gehört zu den bedeutendsten Funden aus der Zeit der Kreuzzüge in Finnland.
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