Convento de Santa María La Bella, Franziskanerkloster nahe dem Hafen El Terrón in Lepe, Spanien
Das Convento de Santa María La Bella war ein Franziskaner-Klosterkomplex mit 17 Zellen um einen zentralen Hof mit Zisterne, ergänzt durch Speiseraum, Küche und Lagerräume. Die Überreste befinden sich zwischen dem Hafen El Terrón und dem Torre del Catalán an der früheren Flussmündung.
Der Konvent wurde 1513 von Francisco de Zúñiga und Leonor Manrique gegründet und ersetzte eine ältere Struktur aus dem 15. Jahrhundert. Die religiöse Gemeinschaft verließ den Ort 1835, was das Ende ihrer aktiven Nutzung markierte.
Die Jungfrauenverehrung war hier über Jahrhunderte zentral. Besucher können heute an den August-Feierlichkeiten teilnehmen, die Tausende anzieht, um sich in den Traditionen zu engagieren, die in dieser stille bewahrt wurden.
Der Ort ist leicht zu erreichen, wenn man vom Hafen El Terrón oder vom Torre del Catalán aus spaziert. Die Überreste sind frei zugänglich und liegen in einer flachen Küstenlandschaft ohne nennenswerte Zugangsschwierigkeiten.
Ein modernes Gedenkstein von Bildhauer Francisco Rodríguez Aguaded aus 1985 markiert die Stelle und erinnert an ihre religiöse Bedeutung. Viele Besucher übersehen diesen reflektiven Ort, der Geschichte und Gegenwart verbindet.
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