Viaduc de Guerville, Autobahnviadukt in Guerville, Frankreich
Das Viadukt von Guerville ist eine Straßenbrücke, die sich über 360 Meter erstreckt und die Autobahn A13 über ein Tal mit Eisenbahn- und Straßenverbindungen hinweg trägt. Die Struktur verfügt über drei Fahrbahnen in jede Richtung und wurde 2019 um ein drittes Deck erweitert, um täglich etwa 120.000 Fahrzeuge zu bewältigen.
Der Bau des ursprünglichen zweideckigen Viadukts fand zwischen 1963 und 1965 statt und war darauf ausgerichtet, den wachsenden Verkehr zwischen Paris und der Normandie zu bewältigen. Die Erweiterung um ein drittes Deck im Jahr 2019 zeigt, wie sich die Anforderungen an diese Infrastruktur über Jahrzehnte hinweg verändert haben.
Die Brücke steht als Symbol für die technischen Leistungen der Nachkriegszeit und prägt das Landschaftsbild der Region bis heute. Sie zeigt, wie Infrastruktur-Großprojekte den Alltag und die Verbindungen zwischen Regionen dauerhaft verändert haben.
Das Viadukt ist am besten bei Tageslicht zu besichtigen, wenn der Verkehr weniger dicht ist und die Sicht auf die Struktur und das Umland klarer ist. Der beste Betrachtungswinkel ergibt sich von den angrenzenden Straßen oder Wegen in der Nähe des Tals.
Die Brücke musste mit speziellen Techniken gebaut werden, da sie sich in der Nähe von geschützten Natura-2000-Gebieten und Kalksteinfelsen an der Seine befindet. Diese Einschränkungen machten das Projekt zu einer besonders technischen Herausforderung für die Ingenieure.
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