Château de l'Arrouaise, Mittelalterliches Schloss in Oisy, Frankreich
Das Château de l'Arrouaise ist ein Herrenhaus aus Ziegelsteinen mit Schieferdach in Oisy, Nordfrankreich, das mit vierzig Fenstern und zwei verzierten Türmen gebaut wurde. Das Anwesen enthält umfangreiche Kellergewölbe, einen englischen Garten und Gemüsebeete auf seinen Grundstücken neben zwei aktiven Bauernhöfen.
Das Anwesen kam 1830 in den Besitz von Henri d'Orléans, dem Herzog von Aumale und dem vierten Sohn von König Ludwig-Philippe I., als er den großen Besitz von Guise erbte. Es wurde in den 1850er Jahren als modernes Herrenhaus errichtet und symbolisierte die neuen landwirtschaftlichen Methoden dieser Zeit.
Das Schloss spiegelt die Verbindung zwischen Landeliten und Landwirtschaft wider, denn es wurde von Baron Seillière als modernes Herrenhaus für die neue Agrarwirtschaft der Region gebaut. Die Räume und Gärten zeigen, wie wohlhabende Familien ihre Ländereien im 19. Jahrhundert nutzten und organisierten.
Das Gelände ist von zwei arbeitenden Bauernhöfen umgeben, was dem Ort einen landwirtschaftlichen Charakter verleiht, den man auf den Wegen rund um das Anwesen erleben kann. Der englische Garten und die ausgedehnten Keller sind bedeutende Merkmale, die während eines Besuchs erkundet werden können.
Das Gelände wurde 1857 auf Landflächen errichtet, die der uralten Arrouaise-Waldregion abgegraben wurden. Dieser Wald war seit der Vorgeschichte bekannt und existierte Hunderte von Jahren, bevor er für die Entwicklung des Anwesens gerodet wurde.
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