Château d'Urville, Schloss aus dem 19. Jahrhundert in Courcelles-Chaussy, Frankreich
Das Château d'Urville ist ein Schloss im neo-gotischen Stil mit Architekturelemente aus der Rheinlandregion und wurde zwischen 1903 und 1905 errichtet. Das Gebäude verfügt über einen quadratischen Bergfried und einen etwa 50 Meter hohen Glockenturm, der die Silhouette des Anwesens prägt.
Das Schloss wurde vom deutschen Kaiser Wilhelm II. von 1890 bis 1918 gekauft und renoviert. Er ließ damals moderne Ausrüstungen wie Telefonleitungen und elektrische Beleuchtung installieren.
Das Schloss beherbergt Frankreichs erstes Museum für alte Ikonen und bewahrt eine umfangreiche Sammlung religiöser Kunstwerke aus dem 16. bis 19. Jahrhundert. Diese Sammlung spiegelt die spirituelle Geschichte der Region wider und zeigt religiöse Darstellungen aus verschiedenen Epochen.
Das Gelände ist für Besucher zugänglich mit geführten Touren durch möblierte Räume und Informationsbereiche. Es gibt Toiletten vor Ort und das Schloss ist Teil eines landwirtschaftlichen Ausbildungszentrums.
Das Schloss steht am linken Ufer des französischen Flusses Nied in der Nähe einer alten römischen Straße. In unmittelbarer Nähe befindet sich auch der historische Bauernhof Mesnils, was die Gegend archäologisch interessant macht.
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