Ancienne chambre de commerce et d'industrie de Tourcoing, Historisches Monument in Tourcoing, Frankreich.
Das Gebäude der ehemaligen Industrie- und Handelskammer ist ein Backsteinbau mit Sandsteinelementen und einem 50 Meter hohen Eckturm mit dekorativen Spitzbogenfenstern. Die Struktur kombiniert schlichte Fassadenflächen mit aufwändig gestalteten Turmpartien, die das Stadtbild dominieren.
Der Architekt Charles Planckaert entwarf das Gebäude zwischen 1903 und 1906 als Geschenk an seine Heimatstadt Tourcoing. Das Projekt entstand ohne Gebühr als Dank für die Verbundenheit zur Region.
Die neo-flämische Struktur enthält architektonische Elemente aus dem 16. Jahrhundert, einschließlich Korbbögen und steile Dächer mit charakteristischen Gauben.
Das Gebäude liegt an der Place Charles et Albert Roussel und ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, einschließlich Metro, Straßenbahn und Zug. Der zentrale Standort macht es einfach, die Stätte zu Fuß zu erkunden und andere Sehenswürdigkeiten der Stadt zu verbinden.
Die Glocken des Campanile wurden während der deutschen Besatzung im Ersten Weltkrieg entfernt und nie wieder eingebaut. Diese Lücke bleibt heute noch sichtbar und erzählt von den Kriegsfolgen für die Stadt.
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