Glastonbury Tor, Mittelalterlicher Hügel in Glastonbury, England.
Der Glastonbury Tor ist ein 158 Meter hoher Hügel in Glastonbury, England, dessen Gipfel von einem steinernen Turm gekrönt wird. Sieben tiefe Terrassen ziehen sich spiralförmig um die Hänge und führen hinauf zum St. Michael's Tower, der als einziges Überbleibsel einer mittelalterlichen Kirche dort steht.
Im Jahr 1191 behaupteten Mönche der Glastonbury Abbey, die Gräber von König Artus und Königin Guinevere auf dem Gelände entdeckt zu haben. Der heutige Turm wurde im 14. Jahrhundert nach einem Erdbeben erbaut, das eine frühere Kirche zerstört hatte.
Der Name leitet sich von dem heiligen Michael ab, dem das Turmgebäude auf dem Gipfel gewidmet ist. Besucher sehen oft Kerzen und kleine Opfergaben an den Turmwänden, die von Menschen hinterlassen wurden, die hier ihre Wünsche oder Gebete ausdrücken.
Ein steiler Pfad führt vom Fuß des Hügels zum Turm hinauf, unterbrochen von Bänken zum Ausruhen. Der Aufstieg dauert etwa 20 bis 30 Minuten und das Gelände kann bei Regen rutschig werden, weshalb festes Schuhwerk empfohlen wird.
Archäologische Funde legen nahe, dass die Terrassen ein dreidimensionales Labyrinth bilden, dessen Ursprung in die Jungsteinzeit zurückreicht. Manche Forscher glauben, dass Menschen dieses Muster für zeremonielle Prozessionen nutzten, obwohl seine genaue Funktion weiterhin debattiert wird.
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