Kastell Branodunum, Römisches Fort in Norfolk, England
Castrum Branodunum ist ein römisches Fort in Norfolk, das sich über eine rechteckige Fläche mit ursprünglichen Mauern von etwa 3 Metern Breite und abgerundeten Ecken mit inneren Türmen erstreckt. Die Überreste liegen heute neben der Straße A149 und sind Teil der archäologischen Landschaft an der Küste.
Das Fort wurde in den 230er Jahren n. Chr. erbaut und war Teil eines Netzwerks von Festungen entlang der britischen Südküste zum Schutz vor Seeräubern aus dem Norden. Es diente als wichtiger Posten in der römischen Küstenverteidigung.
Die Stätte offenbart durch Ausgrabungen Details über das Leben von Soldaten und Zivilisten, wie Reitausrüstung, Münzen und Keramik, die tägliche Aktivitäten dokumentieren. Diese Funde zeigen, wie römische Truppen und lokale Bevölkerung in diesem Küstenfort zusammenlebten.
Das Gelände ist frei zugänglich und gut erreichbar, mit informativen Tafeln der National Trust, die den Grundriss des Forts erklären. Die Nähe zur A149-Straße und zum Küstenpfad macht es einfach, den Ort während einer Küstenwanderung zu besuchen.
Das ursprüngliche nördliche Mauerwerk stand direkt am Meerufer und diente als Hafen für Schiffe. Die Küstenerosion und Landveränderungen haben das Fort heute etwa 1 Kilometer inland verschoben, umgeben von Salzwiesen.
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