Norfolk, Zeremonielle Grafschaft in East Anglia, England.
Norfolk ist eine Grafschaft im Osten Englands, die sich zwischen dem offenen Meer und flachen Binnenlandschaften erstreckt. Die Küste wechselt zwischen breiten Sandstränden, Salzmarschen und den weitläufigen Wasserwegen der Broads, während das Innere von Ackerland, Weiden und verstreuten Dörfern mit Kirchtürmen geprägt ist.
Das Gebiet war im Mittelalter ein Zentrum des Wollhandels, der den Bau zahlreicher Kirchen und Marktstädte finanzierte. Später prägten Entwässerungsprojekte und die Entstehung von Seebädern die Landschaft neu.
In den Kirchen und Marktplätzen finden noch heute regelmäßige Gemeindeveranstaltungen statt, die den Rhythmus des Lebens auf dem Land prägen. Lokale Festivals feiern die Verbindung zur Landwirtschaft und zum Meer, wobei Besucher auf frisch gefangene Meeresfrüchte und regional angebautes Obst treffen.
Norwich dient als Ausgangspunkt für Erkundungen und bietet Verbindungen zu kleineren Orten entlang der Küste und im Landesinneren. Die weitläufige Fläche erfordert ein Auto oder viel Zeit für öffentliche Verkehrsmittel, da die Dörfer oft weit voneinander entfernt liegen.
Die Küste bewegt sich jedes Jahr durch Erosion und natürliche Ablagerung merklich, sodass manche Dörfer verschwinden, während neue Landflächen entstehen. An einigen Stellen kann man bei Ebbe die Umrisse versunkener Wälder im Sand erkennen, die Tausende Jahre alt sind.
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