Chesters Hill Fort, Eisenzeitliche archäologische Stätte nahe Athelstaneford, Schottland.
Chesters Hill Fort ist eine eisenzeitliche Wallanlage bei Athelstaneford in East Lothian mit mehreren konzentrisch angeordneten Erdwällen und Gräben. Im inneren Bereich sind die Grundmauern von etwa zwanzig runden Steingebäuden erhalten geblieben.
Die Anlage entstand im ersten Jahrtausend vor Christus und war auch während der römischen Besatzung Britanniens in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten noch bewohnt. Sie gehört zu den wenigen eisenzeitlichen Befestigungen, die über diese lange Periode hinweg Bedeutung behielten.
Archäologische Ausgrabungen offenbaren Siedlungsmuster und Alltagsaktivitäten eisenzeitlicher Gemeinschaften anhand geborgener Artefakte.
Der Ort ist das ganze Jahr über frei zugänglich und liegt etwa anderthalb Kilometer südlich von Drem. Der Fußweg zur Anlage ist einfach zu bewältigen, und von oben hat man einen guten Blick über die gesamte Fortifikation.
Die Anlage zeigt eine besonders gut erhaltene Abfolge von Befestigungsebenen, die Rückschlüsse auf verschiedene Phasen der Besiedlung erlaubt. Solch detailliert geschichtete Strukturen sind bei schottischen Wallburgen selten zu finden.
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