East Lothian, Verwaltungsgebiet im Südosten Schottlands
East Lothian ist ein Verwaltungsgebiet im Südosten Schottlands mit rund 680 Quadratkilometern Fläche zwischen Edinburgh und der Nordsee. Die Region erstreckt sich entlang der Südküste des Firth of Forth und umfasst Städte wie Haddington, Dunbar und North Berwick sowie zahlreiche Küstenorte mit langen Sandstränden.
Dieses Gebiet gehörte bis ins 10. Jahrhundert zum angelsächsischen Königreich Bernicia, bevor es unter schottische Herrschaft kam. Bis 1921 war die Region als Haddingtonshire bekannt und wechselte im Laufe der Jahrhunderte mehrfach die Verwaltungsstruktur.
Die schottische Flagge, das Andreaskreuz, hat ihren Ursprung in dieser Region, wo der Legende nach König Óengus II. im Jahr 832 ein weißes Kreuz am blauen Himmel sah. Der Ort Athelstaneford markiert die Stelle, an der dieses Symbol während einer Schlacht zwischen Pikten und Angelsachsen erstmals erschienen sein soll.
Haddington dient als Verwaltungszentrum und koordiniert Dienstleistungen wie Schulen, Gesundheitsversorgung und Abfallentsorgung für die Einwohner. Die Region lässt sich gut mit dem Auto oder Zug erreichen, wobei mehrere Bahnhöfe entlang der Küste einen Zugang zu den verschiedenen Ortschaften bieten.
Zwischen 2001 und 2022 verzeichnete die Region einen Bevölkerungszuwachs von fast 25 Prozent, den höchsten Anstieg unter allen schottischen Verwaltungsgebieten. Dieser Wandel spiegelt sich in neuen Wohnvierteln und erweiterten Schulen wider, die in den letzten zwei Jahrzehnten entstanden sind.
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