Dingwall Castle, Mittelalterliche Burgruine in Dingwall, Schottland.
Dingwall Castle ist eine Burgruine in der schottischen Grafschaft Highland mit Überresten aus mehreren Epochen. Zu sehen sind ein unterirdisches Gewölbe, zwei größere Mauermassen und ein rund 9 Meter hoher Turm auf einem ausgeprägten Erdhügel.
Das Schloss wurde von Wikingern im 11. Jahrhundert gegründet und spielte später eine wichtige Rolle während der schottischen Unabhängigkeitskriege. Der Ort entwickelte sich zu einer Festung von strategischer Bedeutung für die Region.
Der Bergfried wurde unter der Verwaltung von Andrew, Bischof von Caithness, in einen Taubenschlag umgewandelt, was zeigt, wie die Anlage ihre Funktionen im Laufe der Zeit änderte. Diese Umnutzung spiegelt wider, wie Burgräume an neue Bedürfnisse angepasst wurden.
Die Ruine befindet sich auf einem erhöhten Gelände, das vom Stadtzentrum aus leicht zu erreichen ist und gutes Licht für Besichtigungen bietet. Der Zugang zur unterirdischen Gewölbestruktur ist von einem nahegelegenen Gartenbereich aus möglich.
Einer Legende nach verband ein unterirdischer Tunnel die Burg mit dem nahegelegenen Tulloch Castle, und Spuren dieser Verbindung sollen noch heute an den Grundmauern von Tulloch zu sehen sein. Diese verborgene Verbindung zeigt, wie Burgen in der Region miteinander verbunden waren.
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