Hythe Bridge, Gusseiserne Brücke im Zentrum von Oxford, England
Hythe Bridge ist eine gusseiserne Brücke aus der viktorianischen Zeit, die den Castle Mill Stream überquert, einen Nebenarm der Themse in Oxford. Sie verbindet die Hythe Bridge Street mit dem Stadtzentrum und ist heute Teil des Verkehrssystems der Stadt.
Die erste Brücke an dieser Stelle war eine Holzkonstruktion, die zwischen 1200 und 1210 von der Oseney Abbey gebaut wurde. Sie wurde später durch steinerne Strukturen ersetzt, bevor sie Mitte des 19. Jahrhunderts durch die heutige Eisenkonstruktion ersetzt wurde.
Die Namensherkunft der Brücke stammt aus dem altsächsischen Wort 'hithe', das Landungsplatz bedeutet und an einen früheren Lagerplatz entlang des Wasserlaufs erinnert. Dieses Wort zeigt, wie wichtig dieser Ort einmal für den Handel und den Warentransport war.
Die Brücke ist leicht zu Fuß erreichbar und liegt an der Kreuzung mehrerer Straßen im westlichen Teil der Innenstadt. Besucher können sie tagsüber durchqueren oder einfach von den Ufern des Bachverlaufs aus betrachten.
Der Ingenieur John Galpin entwarf die heutige Struktur 1861 und ersetzte damit ältere Versionen, die Oxfords Verbindung zum westlichen Stadtgebiet ermöglicht hatten. Sein Design kombinierte praktische Funktion mit der Ästhetik der viktorianischen Ingenieurskunst.
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